Philipp Zeller

Philipp Zeller ist seit 2009 Solofagottist der Dresdner Philharmonie. Neben seiner Arbeit im Orchester gilt seine zweite Leidenschaft der Kammermusik.

Zusammen mit zwei weiteren Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs gründete er 2006 das Trio Elego in der außergewöhnlichen Besetzung Klarinette, Fagott, Klavier, mit dem er seither regelmäßig in deutschen Kammermusikreihen zu hören ist. 2012 veröffentlichte das Trio seine erste CD „Cosmopolitan“ mit Werken von Daniel Schnyder und Michail Glinka beim Label Genuin.

In größerer Besetzung gastiert er mit Kammermusikpartnern wie Gidon Krämer, Eduard Brunner, Tatjana Becker-Bender und Louise Pellerin bereits seit 2003 bei renommierten Festivals, u.a. dem Musikfest Schloss Weinzierl, dem Oleg Kagan Musikfest, dem Telavi International Music Festival und der Kronberg Academy.
Seit 2010 ist er außerdem regelmäßig mit dem Ensemble Méditerrain bei Festivals in Barcelona, Lissabon und auf Menorca zu hören.


Die musikalische Karriere von Philipp Zeller begann 2003 als erster Fagottpreisträger des Deutschen Musikwettbewerbs seit 25 Jahren.
Daraufhin veröffentlichte er eine Solo-­CD mit Werken für Fagott und Klavier bei Ars Musici und spielte in den folgenden Jahren Rezitale bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival Mitte Europa und dem Sächsischen Mozartfest.
Es folgten weitere Preise bei renommierten Wettbewerben wie „Pacem in Terris“ Bayreuth, Markneukirchen, „Prager Frühling“ und der erste Preis beim Gillet-Fox Wettbewerb der International Double Reed Society.
Als Solist konzertierte er seither unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Beethoven Orchester Bonn, den Dresdner Kapellsolisten und der Cappella Istropolitana.


Philipp Zeller studierte bei Prof. Albrecht Holder und Prof. Dag Jensen. Bereits während seines Studiums wurde er von der Jenaer Philharmonie als Solofagottist engagiert und wechselte im darauffolgenden Jahr zu den Bochumer Symphonikern. Danach war er in gleicher Position beim Rundfunk-­Sinfonieorchester Berlin und dem Gürzenich­ Orchester Köln, wo er bis zu seinem Wechsel zur Dresdner Philharmonie 2009 spielte.

Seit Oktober 2012 unterrichtet er an der HfM Würzburg.


Foto © Alexandra Vosding (www.alexandra-vosding.de)

Jürgen Fenner

Geboren 1963 in Köln. Studium bei Prof. Helman Jung in Detmold. Künstlerische Reifeprüfung und Staatl. geprüfter Musikpädagoge. Während des Studiums Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und Mitwirkung Deutsche Kammerphilharmonie und Ensemble Modern.

Nach einem Jahr im Philharmonischen Orchester Bielefeld seit 1989 2.Fagottist mit Verpfl. z. Kontrafagott im Staatsorchester Stuttgart. Zahlreiche Auftritte, Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgeraufnahmen mit verschiedenen Ensembles und Orchestern im In- und Ausland. U.a. mit dem Bayerischen Staatsorchester München, dem Orchester des Nationaltheaters Mannheims, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem RSO Stuttgart. Unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Roger Norrington, Antal Dorati, Kurt Sanderling, Dmitri G. Kitajenko, Carlo Maria Giulini, Wolfgang Sawallisch, Ferdinand Leitner, Kent Nagano und Seiji Ozawa. 1995- 1997 Mitglied des Saito Kinen Orchestra, Japan.

Seit 1998 ist Jürgen Fenner Dozent für Kontrafagott, Fagott und Fachmethodik Fagott an der Hochschule für Musik Würzburg.

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